Auf den Spuren des Mittelalters durch Sinzig – Vierte Klassen der Regenbogenschule erkunden die mittelalterliche Geschichte ihrer Stadt
In den vergangenen Wochen beschäftigten sich einige vierten Klassen der Regenbogenschule Sinzig im Sachunterricht intensiv mit dem Thema Mittelalter. Passend dazu machten sich die Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag vor den Herbstferien auf den Weg, um die Spuren dieser spannenden Zeit direkt vor Ort zu entdecken.

Erste Station war hierbei das Sinziger Schloss. Bei einer überaus kindgerechten und zugleich sehr informativen Führung durch den Museumsleiter Gabriel Heeren erfuhren die Kinder, dass das Schloss ursprünglich eine Wasserburg war und lernten viel über dessen Geschichte. Besonders spannend war dabei ein Modell der Stadt Sinzig, das die Kinder im Schloss genauer unter die Lupe nehmen konnten. Dies verdeutlichte ihnen, wie Sinzig zur Zeit des Mittelalters ausgesehen haben könnte.
Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Heeren, der die Geschichte für die Kinder lebendig werden ließ. Geduldig und engagiert konnte er alle Fragen anschaulich beantworten und für viele Aha-Momente sorgen.
Anschließend ging es zu Fuß durch Sinzig auf Entdeckungstour. Die Kinder erfuhren Wissenswertes über Kaiser Barbarossa und das Leben im Mittelalter, beschäftigten sich mit der Bedeutung der Kirche in dieser Zeit und lernten die sogenannte Ellen-Leiste kennen. Auch der Zehnthof wurde besichtigt und Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer sowie das Sinziger Stadtwappen wurden entdeckt.
Besonders interessant waren die mittelalterlichen Straßennamen. So erfuhren die Kinder beispielsweise, was es mit der Tuchergasse und der Eulengasse auf sich hat. Dabei lernten sie auch, dass „Euler“ eine alte Bezeichnung für Töpfer ist.
Nach so viel Geschichte und Entdeckungen war schließlich eine Pause angesagt. Bei einem stärkenden Picknick auf dem Spielplatz konnten sich die Kinder erholen, unbeschwert toben und gemeinsam Fußball spielen.
Dieser abwechslungsreiche und lehrreiche Ausflug läutete wunderbar die Ferien ein, da die Schülerinnen und Schüler das im Unterricht erworbene Wissen auf besondere Weise erleben und ihre Heimatstadt mit ganz neuen Augen entdecken konnten.

