Schule, Team und Kooperationen
Zahlen und Fakten, unser Kollegium, Kooperationspartner sowie alles zu Schulregeln, Ganztag und Betreuung.
Schule in Zahlen und Verantwortlichkeiten
Ab dem Schuljahr 2026/2027 besuchen rund 500 Schülerinnen und Schüler aus der Kernstadt Sinzig, Koisdorf und Franken die Regenbogenschule; sie werden in 23 Klassen unterrichtet. Die Schule öffnet um 7.50 Uhr ihre Türen, der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Für die Klassen 1 und 2 endet der Unterricht um 12.00 Uhr – mit Ausnahme des Freitags, an dem er bis 13.00 Uhr dauert. Die Klassen 3 und 4 haben täglich bis 13.00 Uhr Unterricht.
Betreutes Frühstück findet in den Klassenräumen statt. Für die Schulhofpausen steht den Kindern ein großzügig angelegter Schulhof zur Verfügung, gestaltet mit Randbepflanzungen, einer „grünen Insel" in der Mitte, Klettergerüsten, Spielhäusern und aufgemalten Spielen.
Verwaltung
Unser Schulsekretariat ist mit Frau Böhm besetzt.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.30 bis 13.30 Uhr. Am Nachmittag bleibt das Sekretariat unbesetzt.
Wenn Ihr Kind wegen Krankheit oder eines Termins nicht zur Schule kommt, melden Sie es bitte über Sdui ab. In Ausnahmefällen können Sie auch eine E-Mail schreiben oder das Sekretariat telefonisch informieren.
Telefon: (02642) 99 45-11
E-Mail: info@regenbogenschule-sinzig.de
Kollegium / Pädagogisches Team
Rektor
Herr Florian Beck
Konrektorin
Frau Ulrike Mumm
Kollegium Schuljahr 2026/2027
- Klasse 1a: Herr Heilmann
- Klasse 1b: Frau Nitsche
- Klasse 1c: Frau Becker
- Klasse 1d: Herr Enke
- Klasse 1e: Frau Paetz
- Klasse 1f: Frau Geschier
- Klasse 2a: Frau Schwinn
- Klasse 2b: Frau Walterscheid
- Klasse 2c: Frau Deeken-Uhle
- Klasse 2d: Frau Hofeditz / Frau Steinbach
- Klasse 2e: Frau Gertler
- Klasse 2f: Frau Prohl
- Klasse 3a: Frau Schmitz
- Klasse 3b: Frau Schürmann
- Klasse 3c: Frau Schwedhelm
- Klasse 3d: Frau Kissrow
- Klasse 3e: Frau Rautenberg
- Klasse 4a: Frau Frings
- Klasse 4b: Frau Schlesiger
- Klasse 4c: Frau Rolser
- Klasse 4d: Frau Stauff
- Klasse 4e: Frau Clemens
- Klasse 4f: Frau Nonn
Unsere Hausmeister
Herr Michael Klein
Herr Bernd Fuchs
Kooperationspartner
Kindertagesstätten
Wir kooperieren mit den Kindertagesstätten in und um Sinzig. Regelmäßige Treffen zwischen Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern dienen dem Austausch über Erfahrungen und Wünsche. Die Erstklässlerinnen und Erstklässler besuchen ihren „alten" Kindergarten, und die Vorschulkinder dürfen an einem Tag „Schulluft" schnuppern.
Dabei sind:
- Storchennest
- Spatzennest
- Jahngarten
- Abenteuerland
- Wilde Hummel (Koisdorf)
- KiTa Hellenbach (Westum)
- Zwergentreff (Franken)
- St. Peter (kirchlich)
Schulregeln
Unsere Pausenregeln
- Ich ärgere keine anderen Kinder.
- Ich halte mich auf dem Pausenhof auf.
- Ich halte mich an die Toilettenregeln.
- Bei Problemen wende ich mich an die Aufsicht.
- Ich beachte Absperrungen.
- Ich spiele nicht mit Stöcken, Schneebällen oder Matsch.
- Ich esse nicht auf dem Schulhof.
- Ich stelle mich auf, wenn es klingelt.
Unsere Toilettenregeln
- Wenn ich zur Toilette gehe, achte ich darauf, dass alles in der Toilette landet und nichts daneben geht.
- Ich benutze Toilettenpapier und achte darauf, dass es in die Toilette fällt.
- Wenn ich fertig bin, spüle ich ab.
- Nach dem Toilettengang wasche ich mir die Hände gründlich mit Seife.
- Nach dem Händewaschen trockne ich mir die Hände ab – ein Papiertuch reicht.
- Mein benutztes Papiertuch gehört in den Mülleimer.
- Ich hinterlasse die Toilette so, dass sich niemand ekeln muss.
- Ich nutze die Toilette nicht zum Spielen.
Betreuende Grundschule
Schon seit vielen Jahren bietet die Regenbogenschule eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder an. Wir versuchen, die Betreuungszeit so angenehm wie möglich zu gestalten: Bei uns kann gespielt, gebastelt und getobt werden, und bei schönem Wetter gehen wir auf den Schulhof und genießen die frische Luft.
Betreut werden die Kinder von Frau Albayrak, Frau Gajicic, Frau Golnik, Frau Heidelberg, Frau Koc und Frau Unkels.
Die Betreuungszeiten sind montags bis donnerstags von 7.00 bis 7.50 Uhr und von 12.00 bis 14.00 Uhr, freitags von 7.00 bis 7.50 Uhr und von 12.00 bis 15.00 Uhr.
Erreichbar sind wir unter den folgenden Telefonnummern:
1. Schuljahr: 0152 240 795 63
2.–4. Schuljahr: 0152 240 298 61
Herkunftssprachlicher Unterricht
Als Bestandteil der interkulturellen Bildung und Erziehung gibt es an der Regenbogenschule Portugiesisch, Arabisch und Türkisch als Mutter- oder Herkunftssprache. Dieser Unterricht unterstützt die schulische und soziale Integration und fördert die sprachliche und kulturelle Persönlichkeitsbildung.
Der Herkunftssprachliche Unterricht ist Bestandteil der zweisprachigen Erziehung in Grundschulen – ein Bereicherungsmodell, bei dem das Lernen beider Sprachen nicht in Konkurrenz zueinandersteht, sondern sich ergänzen und eng miteinander koordiniert werden soll. Er ist im Rahmen der zweisprachigen Erziehung der Klassen 1 bis 4 mit allen Lernbereichen des Vorfachlichen Unterrichts verbunden, insbesondere mit Deutsch, Sachunterricht und musisch-ästhetischen Aufgaben.
Die Inhalte beziehen Aspekte des Lebens, der Geschichte und der Kulturen ein und bieten vor allem einen Zugang zu altersgemäßer türkisch-, arabisch- und portugiesischsprachiger Literatur. Gleichzeitig sind sie auf das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland ausgerichtet – der Unterricht soll so einen Beitrag zur interkulturellen Bildung leisten.
Er richtet sich an Kinder, die Türkisch, Arabisch oder Portugiesisch als Erst- bzw. Muttersprache lernen und bei denen entsprechende Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden können; die sprachliche Entwicklung ist dabei individuell unterschiedlich, was in der Unterrichtsplanung berücksichtigt wird. Der Unterricht beginnt im 1. Schuljahr, die Leistungsbeurteilung wird in klassenstufengerechter Form ins Zeugnis aufgenommen – auf Elternwunsch kann stattdessen eine gesonderte Bescheinigung ausgestellt werden.
Der Unterricht soll folgende Bereiche umfassen:
- Förderung des mündlichen Sprachgebrauchs
- Schriftspracherwerb und weiterführender Umgang mit Schriftsprache (Lesen und Texte verfassen)
- Einblicke in die Strukturen der Herkunftssprache
- Vermittlung wichtiger Regeln der Rechtschreibung
Der Unterricht wird von muttersprachlichen Lehrkräften erteilt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich; Eltern, deren Kinder nicht in der Ganztagsschule angemeldet sind, sind für den Transport verantwortlich.
Schulhund
Die Forschung zu den Effekten des Einsatzes von Schulhunden ist noch gering. Dennoch lässt sich aus Studien und Erfahrungsberichten von Lehrkräften ableiten, dass Hunde sich positiv auf das Klassenklima auswirken: Die Integration der Schülerinnen und Schüler in die Klassengemeinschaft gelingt besser, das Sozialverhalten untereinander steigert sich, und die Aufmerksamkeit gegenüber der Lehrkraft wird besser.
In einer Studie von Hediger und Turner (2014) wurden verschiedene Konzentrationstests durchgeführt – die Anwesenheit eines echten Hundes erhöhte die Werte für die Aufmerksamkeit deutlich. In Bezug auf das Lesenlernen stellte Wohlfarth (2014) fest, dass sich mit einem Hund in der Klasse die Leseleistung eindeutig verbesserte; Lesemotivation und Selbstkonzept der Kinder konnten nachhaltig gefördert werden.
Der Schulhund steigert das Selbstbewusstsein der Kinder, da er jeden so akzeptiert, wie er ist, ohne auf Äußerlichkeiten oder intellektuelles Wissen zu achten. Er fordert keine schulischen Leistungen, kann die Kinder aber durch seine bloße Anwesenheit aktivieren; über die neue Motivation lassen sich Defizite im Arbeits- und Lernverhalten abbauen. Die Kinder erweitern zudem ihre Kommunikationsfähigkeit gegenüber dem Hund, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und der Lehrkraft. Da Hunde ein besseres Gespür für Emotionen haben, kann die Lehrkraft zielführender reagieren – der Hund fördert so soziale und emotionale Kompetenzen und wirkt auf alle Beteiligten stressreduzierend.
Information und Ausbildung
Bevor der Schulhund zum Einsatz kam, wurden die Schulleitung informiert und um Zustimmung gebeten sowie die Zustimmung der Gesamtkonferenz, des ÖPR und des Elternbeirats eingeholt. Im Anschluss wurden Klassenelternschaft und Kinder informiert; ADD, Veterinäramt, Gesundheitsamt, Unfallkasse, Schulträger und Hausmeister erhielten ebenfalls die Information.
Der Schulhund Marley kam mit neun Wochen zu seiner Familie und besucht seither regelmäßig die Hundeschule; mittlerweile bereitet sich das Team auf die Begleithundeprüfung vor, zusätzlich geht Marley zum Agility. Seit Februar 2022 absolvierte das Schulhund-Team eine Ausbildung zum Schul- und Sozialhund bei der Hundeschule Pfotenalarm in Wittlich – zwölf Module, abgeschlossen am 19.03.2023 mit einer praktischen Prüfung nach vorangegangener theoretischer Prüfung.
In den Modulen wurden unter anderem Körpersprache und Verhaltensdisplay des Hundes sowie Erste Hilfe am Hund behandelt. Die praktische Prüfung umfasste acht Übungen auf dem Hundeplatz sowie Übungen im Park und in der Stadt; zusätzlich gab es zwei Praxiseinsätze mit Jugendlichen unter fachkundiger Beobachtung an einer fremden Schule. Es folgen eine jährliche Zertifizierung, Fortbildungen und regelmäßige Kontrollen.
Wesensvoraussetzungen
Eine gute Teambindung ist die wichtigste Voraussetzung für den qualifizierten Einsatz eines Hundes im Unterricht. Da die Einsatzbereiche sehr unterschiedlich sind, ist nicht die Rasse ausschlaggebend, sondern das Wesen. Marley und Frau Deeken-Uhle sind seit Mai 2020 ein Team und schulen ihre Bindung täglich bei Spaziergängen, Suchspielen, Training und beim Kuscheln auf der Couch.
In Anlehnung an Beetz (2021) sollte der Hund ein freundliches Wesen haben, mit Kindern absolut verträglich sein, sich am Menschen orientieren, eine geringe Stress- und Geräuschempfindlichkeit zeigen, gehorsam und nicht ängstlich sein sowie körperlich und seelisch gesund sein. Marley lebt bei Frau Deeken-Uhle zusammen mit zwei Kindern und ist so von Beginn an an Kinder gewöhnt.
Hygienische Voraussetzungen
Der Schulhund wird regelmäßig tierärztlich untersucht und nach gängigen Regeln geimpft; eine Endo- und Ektoparasitenprophylaxe erfolgt vorbeugend. Die Eltern wurden vor dem Einsatz nach bekannten Allergien und Ängsten befragt.
Der Hund erhält keinen Zugang zur Küche oder zu Räumen, in denen Lebensmittel zubereitet werden. Während des Frühstücks sitzt oder liegt er auf seinem festen Platz; die Kinder waschen sich vorher die Hände, ein Waschbecken mit Seife, Desinfektionsmittel und Handtüchern befindet sich im Raum. Alle „Hundeutensilien" werden regelmäßig gesäubert und separat verstaut, und die Kinder waschen sich die Hände, nachdem sie Marley gestreichelt oder ein Leckerli gegeben haben – festgehalten in den Klassenregeln.
Regeln zum Umgang mit dem Hund
Die Regeln werden mit allen Kindern besprochen, bevor der Hund erstmals in die Schule kommt. Sie hängen im Klassenraum aus, sind stets sichtbar, und die Lehrkraft wiederholt sie bei Fragen:
- Ein Hund – ein Kind
- Wenn der Hund auf seinem Platz liegt, wird er nicht gestreichelt
- Streichellandkarte beachten
- Wir reden leise, machen wenig Geräusche und nehmen Rücksicht
- Wenn wir Marley gestreichelt haben, waschen wir uns die Hände
- Wir passen auf, dass wir nichts herumliegen lassen
- Leckerlis oder Möhren bekommt der Hund nur, wenn Frau Deeken-Uhle vorher gefragt wurde
- Wir gehen langsam durch die Klasse
Der Einsatz von Marley ist auf zwei bis drei Tage pro Woche begrenzt; er sollte nicht permanent im Unterricht eingesetzt werden. Im Klassenraum hat er einen Rückzugsort, an dem die Kinder ihn nicht stören dürfen.
Marley ist am 23.3.2020 geboren und auf einem Bauernhof mit Katzen, Hunden, Pferden und Kindern aufgewachsen – dadurch war er bereits sehr gut sozialisiert, als er mit neun Wochen zu seiner Familie kam. Er ist ein Magyar Vizsla und benötigt rassetypisch viel Auslauf und geistige Beschäftigung, weshalb er oft spazieren geht und joggt. Geistig ausgelastet wird Marley durch Dummy-Arbeit, Suchspiele und Agility.
Marley liebt es, immer und überall dabei zu sein, und begleitet seine Menschen am liebsten in allen Situationen. Nach einem langen Spaziergang oder einem Vormittag in der Schule benötigt er jedoch Ruhe und Erholung.
Für Marley werden drei Einsatzmöglichkeiten unterschieden, gemäß den grundlegenden Richtlinien zum Schulhundeeinsatz der TVT. Voraussichtlich kommt Marley etwa zweimal wöchentlich in den Unterricht.
Beim Präsenz-Kontakt ist der Hund einfach in der Klasse anwesend und kann sich frei bewegen; die Kinder haben so die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, ohne dass konkrete Übungen stattfinden.
Um Motivation und Freude an Aufgaben zu steigern, kann der Hund aktiv am Unterricht beteiligt werden: Er kann etwa Aufgabenkärtchen apportieren, einen Würfel würfeln oder als Lesepartner dienen. Eine beliebte Idee ist die morgendliche Begrüßung, bei der Kinder ein Leckerli auf ihren Fuß legen, das Marley sucht – diese aktive Arbeit erfordert vom Hund hohe Konzentration und ist entsprechend anstrengender, weshalb solche Unterrichtssequenzen kürzer ausfallen.
Bei der direkten Arbeit mit dem Hund geht es nicht um Unterrichtsaufgaben, sondern etwa um Versorgung und Pflege – Wasser bereitstellen, Schilder aufhängen, die Decke zurechtlegen – sowie um Apportieraufgaben, Spaziergänge oder Kommandoarbeit.
Zusätzlich dient der Hund als Anschauungsobjekt für die Vermittlung von Wissen über Hunde und Tiere allgemein – auch ohne dass er anwesend ist, etwa als Organisationselement (Hundenamensschilder, Tischfarben, Lobkarten) oder als Idee für Unterrichtsinhalte (Hundelaterne basteln, Hundekekse backen, Hundelesezeichen als Muttertagsgeschenk).
Du magst Hunde und möchtest den Schulhund Marley näher kennenlernen? In der AG lernen die Kinder etwas über Verhalten und Körpersprache von Hunden, basteln, malen und gestalten zum Thema Hund, gehen gemeinsam spazieren, machen Tricks und durchlaufen einen Parcours. Voraussetzung: keine Hundehaarallergie und Lust, mit einem Hund zu arbeiten. Um eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern wird gebeten. Marley und sein Team freuen sich auf euch!
- Andrea Beetz: Hunde im Schulalltag – Grundlagen und Praxis. Ernst Reinhardt Verlag, München 2021
- Beate Lambrecht: Hundeschule für Schulhunde. Kynos Verlag, 2016
Wir backen Hundekekse
Die Kinder haben gelernt, was ein Hund alles fressen darf – Schokolade ist dabei leider tabu. Dafür konnten sie ihre Möhren und Bananen mit großer Freude an Marley verfüttern. Danach backten sie gemeinsam kleine Hundeleckerlis: Zuerst alle Zutaten abmessen und verrühren, dann konzentriert in die kleinen Backmatten geben. Nach 20 Minuten waren sie fertig und schmeckten Marley genauso wie den Kindern.
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